Die Erfurt Oaks kämpften am Wochenende in Brandis und Jena.
Aber auch in Erfurt kämpfen die Oaks um einen Platz, nicht um den Sieg im Spiel, sondern um Platzzeiten für einen der wenigen Plätze, die der Randsportart Rugby zur Verfügung steht.

Hintergrund sind die besonderen Malstangen, eine Art Tor, die für das Spiel dringend benötigt werden und auf dem Sportplatz der Essener Str. speziell verankert sind. 
Da die Sportart in der Landeshauptstadt wächst, müssen die Erfurt Oaks ihre geringen Trainer-Ressourcen komprimieren und gemeinsam mit dem Nachwuchs die Trainingszeiten auf 2 Tage in der Woche legen, um somit mit dem geringem Traineranteil alle Mannschaften gut zu trainieren.
Nur ist es so wie in vielen Randsportarten , dass der Fußball in Deutschland wohl immer noch die Macht hat.
Dies zeigt sich deutlich darin,  dass die meisten Plätze für Fußball belegt sind und die in den vergangenen Jahren neu geschaffenen Kunstrasenplätze nicht für Rugby und Football zulässig sind und somit keine Ausweichplätze zur Verfügung stehen.
Auch mit dem Weg eines Runden Tisches waren die Oaks nicht erfolgreich, trotz der Kompromissbereitschaft Einiger, hatte doch der Fußball das letzte Wort.